DAN-Prüfung - BUDO-Club Minden

Direkt zum Seiteninhalt

DAN-Prüfung

Presseberichte
Auf dem Programm standen vorgegebene Formen (Hyong) ebenso wie Partnerübungen, bei denen der Angriff frei gewählt werden musste. Außerdem mussten die Schüler ihr Geschick bei Fußtechniken zeigen und ein Semi-Kontakt-Sparring absolvieren. In Sachen Selbstverteidigung mussten die Akteure auch präsentieren, wie sie sich im Kampf gegen mehrere  Gegner verhalten und wie
Angriffe mit einem Stock oder einem Messer abwehren. Zur Prüfung gehörten auch der Nachweis von Kenntnissen aus dem Kampfrichterwesen und als krönender Abschluss ein Bruchtest. Während die erste Schwarzgurtstufe mit je zwei Hand- und Fußtechniken insgesamt vier Bretter zerschlagen musste, warteten auf Hendrik Schreiber zwei Ziegelsteine.
Dabei assistierten Friedhelm Stucke und Heinz Hoffmann vom Judoverein Lohnde. Vor der Prüfung musste jeder Teilnehmer ein Referat mit Themen aus dem Taekwondo abliefern, sagte Michael Schumann, der auch Trainer im Dojang Seelze ist. Mit seinen Schützlingen ist er zufrieden. „Es war beeindruckend, der Prüfung zuzuschauen", zog er Bilanz.
Lea Schumann
macht mit zwölf den
schwarzen Gürtel
Erste Dan-Prüfung im Dojang Seelze
von Thomas Tschörner
SEELZE. Der erst vor drei Jahren gegründete Taekwondo-Verein Dojang Seelze, ein Ableger des Budo-Clubs Minden, hat seine erste Dan¬-Prüfung ausgerichtet und kann sich jetzt über drei neue Schwarzgurte freuen. Alle drei sind noch überaus jung: Die erst zwölfjährige Lea Schumann trägt jetzt ebenso den 1. Dan, die erste Stufe der Meistergrade, wie Jusin Jösten (13) und André Gras (16). „In Korea, der Heimat des Taekwondo, ist das durchaus üblich und nichts Besonderes - für uns ist es dagegen nicht selbstverständlich",  sagt
Michael Schumann (5. Dan), der mit Hans-Ullrich Schreiber (7. Dan) in der Sporthalle der Lebenshilfe die Prüfungen abnahm. In aller Regel seien hierzulande die angehenden Meister älter. Hendrik Schreiber (29) war der vierte Prüfling und ist jetzt Träger des 2. Dan.
„Erschöpft", „glücklich" und „erleichtert" zeigten sich die jungen Seelzer nach der dreistündigen Prüfung. „Die Anstrengung ist durchaus gewollt", sagte Michael Schumann. Denn erst bei Erschöpfung zeige sich, was wirklich an Techniken im Unterbewusstsein vorhanden sei.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü