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Beim Voll- und Leichtkontakt ist das Tragen eines Zahnschutzes aus weichem Material zusätzliche Pflicht. Das Tragen eines geeigneten Kopfschutzes bleibt jedem Aktiven meist selbst überlassen.
Die internationale Fachsprache des Kickboxens ist Englisch. Der moderne Wettkampfsport Kickboxen setzt hohe Reaktionsgeschwindigkeiten und Ausführungsschnelligkeit voraus. Hohes technisches und taktisches Niveau stehen hierbei im Vordergrund.
Der Kickboxer lernt im Training zunächst das Grundgerüst der häufigsten Techniken kennen, dann die Umsetzung in entsprechenden Kombinationen. Erst dann kommen Trainings- und Übungskämpfe (Sparring), um einen individuellen Kampfstil zu finden.
Kondition, Effizienz und Stretching (Dehnungsübungen) finden nach sportwissenschaftlichen Erkenntnissen ihren Platz in jeder Trainingseinheit wieder. Man muss also keine "Konditionsgranate" sein, um mit dem Kickboxsport beginnen zu können. Jeder Schüler wird langsam aber progressiv nach seinen individuellen Fähigkeiten an das Ziel herangeführt.
Kurzer geschichtlicher Hintergrund
Im Jahr 1974 fanden in dem Ort Long Beach in den USA die ersten Profiweltmeisterschaften im Vollkontakt statt. Organisator dieser Veranstaltung war seinerzeit Mike Anderson, der Initiator und Gründer des Profiweltverbandes Professional Karate Association PKA. Mit der Durchführung dieses ersten Vollkontakt-Turniers wurde Mike Anderson zum Vater des modernen Kickboxens, dass zu dieser Zeit noch Sport-Karate oder Kontakt-Karate genannt wurde. Ermöglicht wurde diese neue Variante des Karate durch die Erfindung des in Washington lebenden Koreaners Jhoon Rhee, der damals auf Initiative und Anraten des legendären Bruce Lee eine spezielle Schutzausrüstung für Hände und Füße erfand - das erste Safe-T-Equipment. Ab jetzt war der sportliche Zweikampf mit leichtem (Semicontact), halben (Leichtkontakt) und vollem Kontakt (Fullcontact) ohne schwerere Verletzungen möglich.
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