Tul - BUDO-Club Minden

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Tul

Taekwondo
Bewegungsformen gibt es in fast allen asiatischen Kampfkünsten; durch sie  unterscheiden sich die verschiedenen Kampfarten und Stile. Es sind die  Pflichtübungen der jeweiligen Kampfkunst. Sie bestehen aus Technikfolgen  (Angriff und Abwehr) in einer genau festgelegten Abfolge und Ausführungsweise.  Mit Hilfe dieser Übungen wird ein Kampf gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner  simuliert (was jedoch wenig mit dem Freikampf bei einem Kampfturnier zu  tun hat).

Die Taekwon-Do-Formen sind bekannt unter den Begriffen Hyong, Tul, Poomse, Palgue. Es sind die Formen der einzelnen  Taekwon-Do-Stilrichtungen. Sie bilden in der Regel den Hauptteil der  Graduierungsprüfungen und werden dementsprechend intensiv geschult.
    
Im Taekwon-Do gibt es z. B. 24 verschiedene Tul, die bis zum 6. Dan  gelernt werden müssen. Bis zum 1. Dan müssen neun beherrscht werden, für jede weitere Dangraduierung kommen jeweils drei neue hinzu. Die  kürzeste hat neunzehn und die längste zweiundsiebzig Bewegungen.

Die Anzahl 24 resultiert aus der Sichtweise General Choi Hong Hi's.  Da das Leben im Vergleich zur Ewigkeit so kurz wie ein Tag ist, und ein Tag aus 24 Stunden besteht, symbolisieren die 24 Tuls die 24 Stunden eines Tages.

Jede Tul ist also Teil unseres Lebens.

Die 24 Tul haben Namen, die sich auf Persönlichkeiten oder  Begebenheiten der koreanischen Geschichte beziehen und deren Bedeutung  der Kampfkünstler ebenfalls kennen soll. Die Wege, die während der Tul "gelaufen” werden, lassen sich jeweils als Diagramm darstellen. Dieses  Diagramm hat häufig auch eine Bedeutung für den Tulnamen, ebenso wie  häufig die Anzahl der Bewegungen einer Tul symbolische Bedeutung hat.
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